Mark liebt Dogma13

Der Independent-Kinofilm „Drei Finnen AT“ wird von Romina Seiz unter dem Motto „Dogma13“ produziert. Die Dogma-Bewegung hatte 1995 mit „Dogma95“ einen großen Aufschwung mit Filmen wie „Das Fest“ oder „Idioten“. Nic und Romina nahmen sich für diesen Film die Freiheit, die Dogma regeln ans Jahr 2013 und die eigenen Vorlieben anzupassen. So entstand auch mittels Improvisation mit den Schauspielern ein zirka 50 Seitiges Drehbuch, das aber einen 90 Minütigen Film ergeben wird. Für alle, die nicht vom Fach sind: Es gilt die Faustregel, eine Seite Drehbuch = eine Minute Endfilm. Das bedeutet also, dass wir als Schauspieler auch während den Dreharbeiten noch 40 Seiten Platz für Improvisation hatten. Trotzdem war in jeder Szene klar, woher die Figur kommt, was sie in der Szene will und erlebt und in welcher Stimmung sie am Schluss abgehen sollte. Eine spannende und bereichernde Arbeit mit diversen Profis, die sich jetzt in der Postproduktion befindet. Ich spielte Mark, einen Mann aus Brandenburg, Bauernsohn, der sich aus dem bäuerlichen Milieu eigentlich an den eigenen Haaren emporheben möchte. Dadurch würde er aber auch seine Verwurzelung verlieren. Also belässt er es beim Versuch. Als Übungswiese dienen ihm unter anderen die Frauen. Bis eine kommt, die nicht mit sich spielen lässt. Und zu allem Unglück ist auch noch Marks bester Freund in sie verliebt.