Note 1 für Hörspiel Nr. 1

Die Online-Community auf www.hoertipps.de schreibt täglich neue Rezensionen über Hörbücher. “Das Lufer Haus”, in dem ich den Bruder Matthias spreche, wurde jetzt mit der Bestnote 1 ausgezeichnet. Die Leistung der Sprecherinnen und Sprecher seien durch und durch als vorzüglich zu würdigen. Hier gehts zum vollständigen Bericht. Und hier ist das Making-of zu sehen.

Hoch die Tassen und Schilder.

Ich feiere meinen Einstieg in die Deutschlands Werbewelt. Für die Versicherung HUK-Coburg haben wir letztes Wochenende in Lissbon den neuen TV-Spot gedreht. Darin verraten drei Kunden der HUK, warum sie mit der Wahl ihrer Versicherung so zufrieden sind. Der Teil, in dem ich vorkomme, wurde auf einem modernen Platz direkt am Ufer des Flusses Tejo mit 75 Statisten, Autos, Kinderwägen, Fahrrädern und natürlich ganz vielen Schildern aufgenommen. Die Werbung wird ab Mitte März in Deutschland im Fernsehen, Kino und Internet zu sehen sein. Hier geht’s zum Spot.

Fertig Schauspielerei, ich werde Mönch. Oder Sprecher.

Gerade wurde das Horror-Hörspiel Das Luferhaus von Kai Schwind veröffentlicht. Ich sprach darin den Kapuzinermönch Bruder Matthias, der einer deutschen Forscherexpedition mit Rat und Tat zur Seite steht. Diese untersucht ein Haus in der Schweiz, in dem es seit Jahrhunderten spukt. Nun soll es abgerissen werden, darum wagt das Forscherteam einen letzen Versuch, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Das Hörbuch wurde von der Lauscherlounge in einem heruntergekommenen Haus etwas außerhalb von Berlin aufgenommen. Viel Angst mussten wir nicht spielen. Zugemauerte Fenster, Strom- und Wasserleitungen, die ins Nichts führten und Türen, hinter denen es auf einmal knarrte, reichten völlig aus. Dies war mein erster Job als professioneller Sprecher. Und ich bete bereits für weitere.

Dr. Schäfer legt einen Fixateur interne.

Kurz vor Jahresende durfte ich noch eine letzte kleine Rolle mimen. Der Regisseur Christoph Ischinger schliesst sein Studium an der HFF München mit dem Film “Teilhard” ab. Darin legte ich als Doktor Thomas der Tochter des Hauptdarstellers einen Fixateur interne, sorgte mich um die Tetraparese mit Lähmung der Atemmuskulatur und die schweren Lungenkontusionen. So viel verstanden wie ich vor meiner Vorbereitung? Falls jemand fragen hat: Sprechstunden sind ab nächster Woche wieder frei.

Leben und sterben lassen.

Nicht nur meine Rolle ist ziemlich am Boden zum Schluss der Dreharbeiten des letzten Kurzfilmes, auch ich bins. Das war bestimmt die meiste Action, Kampfchoreografie und gleichzeitige Emotionalität, die ich in 7 Tagen erleben durfte. Aber riesigen Spass hats gemacht: sich von einem K1 Weltmeister verprügeln zu lassen oder selber ein paar Fäuste und Kicks auszuteilen. Und ganz zum Schluss stand ich sogar dem Teufel Auge in Auge gegenüber. Ob Licht oder Schatten den Kampf um die Herrschaft der Erde gewinnen, verrät aber erst die Premiere des 30 minütigen Abschlussfilm vom Regisseur Nils Hachmeister. Gleichzeitig war das bereits mein fünftes Projekt in diesem Jahr mit meinem Schauspielkollegen und Freund Jan-Martin Müller. Vielleicht werden wir beide ja die neuen Bud Spencer und Terence Hill? Aber dann wahrscheinlich eher wie Dick und Doof.

Hang loose, Folks! Vielleicht auf Viva.

Whazzup my man?! Ungefähr so meldet sich morgen und übermorgen meine Rolle Matti bei seinen zwei alten Freunden Francis und Hanna aus Australien zurück. Die beiden Freunde haben ihn auf ihrer Reise dorthin kennen und lieben gelernt und nach ihrer Rückkehr nach Berlin ein kleines aber feines Hostel aufgemacht. Das wird jetzt von Matti erst mal auf Herz und Leber geprüft. Der Deutsche Matthias, der fast ganz nach Australien ausgewandert wäre und liebend gerne Weltwunder aus Bierflaschen nachbaut, besucht seine zwei Reisebuddys jetzt mal in der Heimat. Die ganze Begegnung findet im Rahmen eines Piloten statt, welcher für MTV – VIVA Deutschland gedreht wird. Wenn Francis, Hanna, Snekke, Max, Matti und all die anderen Gäste den Sender überzeugen können, wird daraus eine fortlaufende Serie gedreht.

In 60 Metern um die Welt.

Für den in Berlin lebenden und aus Venezuela stammenden Regisseur Xavier Agudo spielte ich den leicht trotteligen Verlobten von Judith Hoersch. Der Mann, der nach der Farbe seiner Kleider nur “Mr. Brown” genannt wird, ist Teil eines weltumfassenden Kinoprojekts. Collabfeature sind mit ihrem Erstling in Cannes aufgefallen. Noch bevor dieser fertig gestellt ist, durfte ich schon im zweiten Film mitwirken. Das Konzept: über 20 Filme gedreht in über 20 Ländern ergeben einen zusammenhängenden Film. Das weltumspannende Projekt wird von New York aus orchestriert und in allen beteiligten Ländern im Kino gezeigt. Mein erster Schritt auf die internationalen Leinwände. Und das gleich mit einem 60 Meter Bungee-Sprung.

Agenturwechsel: Von WuK zu Wally.

Am 1. September habe ich meine Schauspiel-Agentur gewechselt. Neu werde ich von Wally Ahrweiler (agentur-ahrweiler.de) in Köln vertreten. Auf die kommende Zusammenarbeit mit ihr freue ich mich riesig. Die Trennung von Eva Math und Weiber und Kerle ist keine leichte. Darum an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön für all die Arbeit, das Vertrauen und die Motivation.

Neuer Player, neue Szenen.

Endlich. Endlich funktioniert der Vimeo-Video-Player, den wir vor ein paar Monaten gekauft haben, auch für Vimeo. Schon verrückt, wenn man ein Auto kauft, und dieses dann auf einmal auch noch fährt. Jetzt läuft auf jeden Fall mein Showreel, so wie es ursprünglich angedacht war. (Falls nicht, bitte den eigenen Browser updaten) Dazu kommen gleich noch zwei neue Szenen. 1. Amrum. Eine Demobandszene für Manon Heugel von der Regisseurin Katharina Rivilis. 2. Ohle. Der dusselige und aufgedrehte Schauspieler Teddy war eine Rolle im Film von Matthias Wissmann und Christian H. W. Sachs für die FH Offenburg. Und morgen beginnen die Dreharbeiten für Breaking Expectations von Eric Golub. Die Proben haben zwei Monate, etliche Nervenzusammenbrüche und unzählige Kaffees in Anspruch genommen. Aber: Qualität braucht Zeit. Genauso wie ein guter Video-Player.

Musikvideo-Premiere in Bremen.

Am Montag 4. Juli haben Steff Heinken und Band ihr neues Musikvideo zum Song “Treat me like a lady” der Öffentlichkeit präsentiert. Es war ein wunderbarer Abend im Kino Cinemaxx in Bremen. Das Making of und ein Konzert der Band rundeten den öffentlichen Teil der Party ab. An der Afterparty wurde dann weiter gefeiert.